Gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit haben sich die beruflichen Anforderungen gewandelt: Die Ansprüche sind höher geworden, (Selbst-)Optimierung ist ein aktuelles Thema, und der Druck auf sich selber und von den Vorgesetzten wächst. Kein Wunder, stehen viele vor beruflichen Fragen. Ein Coach hilft dabei, einen Lösungsweg zu finden.

Coaches scheint es heute für fast alle und alles zu geben. Und die Zahl der Anbieter steigt stetig. Aber was genau ist unter Coaching zu verstehen? Das ist eine gute Frage. Coaching ist ein Beratungsmodell, bei dem sich Menschen in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen begleiten lassen. Professionelles Coaching liefert jedoch keine Lösungsvorschläge, sondern ein Coach möchte anregen. Der Coach unterstützt den Coachee beim Definieren seiner Ziele und beim Erarbeiten seiner eigenen Lösungen durch Selbstreflektion und Selbstwahrnehmung.

In dieser gemeinsamen Arbeit mit den Unterstützung suchenden Menschen entstehen Inspiration und Ermutigung, damit sie die Zukunft in Angriff nehmen können. Sie können Erfahrungen machen, dabei Positives erleben, sich an kontinuierlichen Fortschritten freuen und die eigenen Fähigkeiten (wieder)entdecken. Das Ziel ist auch in diesem Fall der Weg.

Wozu genau braucht ein Unternehmen jedoch einen Coach? Dafür gibt es viele Gründe. Eine junge Mitarbeitende, der man Höheres zutraut und die das Unternehmen sorgsam an ihre neue Aufgabe heranführen möchte. Oder als Vorgesetzter, der Unterstützung in einem schwierigen Konflikt seiner Abteilung wünscht. Vielfach spielt das Familiäre auch ins Berufliche – und umgekehrt.

Burn-out ist ein weiteres Thema. Es ist ein Zeichen der Zeit, dass diese Fälle zunehmen. Und um einen Mitarbeiter nach einer längeren Abwesenheit wieder in den Betrieb zu integrieren, braucht es oftmals Feingefühl. Coach Elisabeth Suter-Budliger weiss aus ihrer Erfahrung, dass es «nicht genügt, nur mit dem verunsicherten Mitarbeiter zu sprechen, der während längerer Zeit nicht mehr an seinem Arbeitsplatz war». Deswegen begleitet sie Betroffene in den beruflichen Wiedereinstieg und betreut gleichzeitig die Vorgesetzten und Mitarbeitenden. Die beiden Letzteren sensibilisiert sie für eine eventuelle vorübergehende Einschränkung und bespricht mit ihnen, was wichtig sein wird im Umgang mit dem zurückkommenden Mitarbeiter. «Es ist eine echte Brückenfunktion, die ich in solchen Fällen wahrnehmen darf», sagt sie.

Für Elisabeth Suter-Budliger ist es vor allem wichtig, rasch eine Vertrauensbasis herzustellen. Sie erreicht das mit ihrer positiven Art und ihrem Humor. In einer wertfreien und angenehmen Atmosphäre unterstützt sie den Coachee, seine persönlichen Ziele zu formulieren und zu erreichen. Und das bereits seit über 20 Jahren als Coach auf verschiedenen Gebieten.

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